Freitag, 27.01.2012
Das hydraulische Ultrabook
Fantômas und sein Citroën DS lassen grüssen. Nun, Flügel wachsen ihm nicht, dem Acer Aspire S5, aber wie das Kultauto des von Louis de Funès im Film gejagten blaugesichtigen Erzschurken scheint das neue Ultrabook sich plötzlich in die Lüfte zu erheben, wenn es auf Knopfdruck wie hydraulisch langsam hochfährt,
um erst dann die vermissten Schnittstellen zu zeigen. Diesem raffinierten Design-Effekt mit dem "Magic Flip" genannten Button ist es zu verdanken, dass das Gerät an der dünnsten Stelle im geschlossenen Zustand nur 15 mm misst und damit laut Acer das flachste Ultrabook weltweit ist. Bei einer Bildschirmdiagonale von 13,3 Zoll wiegt das S5 nur 1,3 kg. Mit dem S3 war das Unternehmen nach eigenen Angaben auch Asus zuvorgekommen, um als erster ein Modell der neuen Geräteklasse auf den Markt zu bringen. Dieses ist in vier Varianten zu Preisen von 799 bis 1299 Euro erhältlich. Wenn das S5, wie angekündigt, im zweiten Quartal auf den Markt kommt, wird es preislich wahrscheinlich eher am oberen Ende angesiedelt sein, da es abgesehen von seiner ultraschlanken Linie, dem leichten Gewicht, dem Metallic-Gehäuse im schicken Design
und der eingangs beschriebenen eingebauten "Hydraulik" auch mit neuester Intel-Technik ausgestattet wird und somit ein hohes Mass an Leistung verspricht. In der Pressemeldung fehlen zwar noch Angaben darüber, aber wie der deutsche Produktmanager Thomas Färber gestern in München verraten hat, wird das neue Ultrabook von Hause aus mit den neusten Core-i5- und Core-i7-Prozessoren auf Basis von Intels nächster "Chief River"-Plattform kommen sowie mit zwei USB-3.0-Anschlüssen und Thunderbolt-Schnittstelle, die eine vierfache Transferrate verspricht. Wie der Vorgänger S3 wird auch das S5 mit "Acer Green Instant On" und "Acer Always Connect" immer in Sekundenschnelle einsatzbereit sein und die Internetverbindung via WLAN herstellen. Weniger als 1,5 Sekunden soll es dauern, um aus dem Dornröschenschlaf erweckt zu werden, 2,5 Sekunden für den Internetzugang. Der „Acer PowerSmart Akku“ soll eine bis zu dreimal so lange Lebensdauer bieten als herkömmliche Notebook-Akkus und so Laufzeiten von über acht Stunden erlauben. (kh)
